Patricia Torff - Heilpraktikerin

Was ist Klassische Homöopathie?

 

 

Die Ähnlichkeitsregel

 

Klassische Homöopathie bedeutet sich nach den Lehren Hahnemanns - den Entdecker der Homöopathie - zu richten.

Der Grundsatz der Homöopathie ist:

Ähnliches mit Ähnlichem heilen.

D.h. man verwendet zur Heilung eine Arznei, die bei einem gesunden Menschen genau den Zustand hervorrufen kann, den ich beim Kranken heilen möchte.

Am Beispiel Verstopfung bedeutet das, dass ich nicht wie in der allgemeinen Medizin eine abführende Arznei verwende, im Gegenteil, ich gebe ein Mittel, von dem man weiß, dass es beim gesunden Menschen Verstopfung bewirken kann, und setze es als Heilmittel ein.

 

 

Das Individuum

 

Bei einer homöopathischen Behandlung spielt das Individuum eine große Rolle.

Es genügt für mich nicht, den Krankheitsnamen Ihrer Krankheit zu wissen, damit ich Ihnen ein Mittel verschreiben kann. Für mich ist es wichtig zu wissen, wie Sie ganz speziell auf diese Krankheit reagieren, welche Symptome Sie dabei haben.

Denn jeder Mensch reagiert anders - eben ganz individuell - und genau so individuell ist die homöopathische Verschreibung.

(siehe auch weiter unten: "die homöopathische Anamnese"

 

Die Arzneipotenzen

 

Nur wenige Arzneien werden bei einer homöopathischen Behandlung als sogenannte Urtinkturen eingesetzt. Meistens werden sogenannte potenzierte Arzneien eingesetzt.

Beim Potenzieren einer Ausgangssubstanz wird die Substanz in einer genau festgeschriebenen Abfolge verdünnt und danach verschüttelt.

So entsteht eine D1 indem man 1 Teil der Ursubstanz mit 9 Teilen Alkohol vermischt und dann verschüttelt. Entsprechend dann die D2 aus 1 Teil D1 + 9 Teilen Alkohol + Schütteln, die D3 aus 1 Teil D2 + Schütteln usw.

Neben den D-Potenzen (Dezimal-Potenzen) gibt es noch die C-Potenzen (Centesimal-Potenzen) und die LM-(Q)-Potenzen (Quinquagintamillesimal-Potenz).

Welche Potenzen man wann anwendet hängt sehr von der Krankheit und dem individuellen Zustand des Patienten ab.

...so wie die ganze Homöopathie eine ganz individuelle Therapie ist.

 

Die homöopathische Anamnese

 

Alle Erkrankungen aber insbesondere chronische Krankheiten beruhen auf den so genannten Miasmen. Ein Miasma ist sozusagen die Grundveranlagung, die Sie mit auf die Welt gebracht haben und die dafür verantwortlich ist, dass Sie diese oder jene Krankheit bekommen.

Für die homöopathische Anamnese bei einer chronische Krankheit benötige ich von daher Zeit.

Wir werden dabei selbstverständlich genauestens Ihre aktuellen Beschwerden durchsprechen. Zudem werden wir auf die Erkrankungen in Ihrer Familie eingehen (denn diese bildet wie gesagt Ihre Wurzeln, woraus Sie entstanden sind). Weiterhin werden wir Ihre Krankenbiografie besprechen; d.h. welche Erkrankungen oder Operationen Sie bereits hatten  (hierzu zählen z.B. auch die Kinderkrankheiten, Impfungen, Unfälle oder etwaigen Traumen). Und am Ende folgt natürlich auch eine Untersuchung. Wenn Sie Arztberichte und -diagnosen haben, wäre es schön, wenn Sie diese in Kopie mitbrächten.

Da die homöopathische Erstanamnese sehr umfangreich ist, dauert sie in der Regel 1-2 Stunden.

Dies ist jedoch notwendig, damit ich Sie als Ganzes kennenlerne und so die am besten passende Therapie für Sie auswählen kann.